Neun Ziffern, ein Passwort, verbunden. FreeViewer ist eine quelloffene Alternative zu TeamViewer: Ende-zu-Ende verschlüsselt, mit Hardware-Videocodierung und einer direkten Verbindung zwischen den beiden Rechnern, wenn das Netz sie zulässt.
Dasselbe Programm ist Fernwartungs-Gegenstelle und Steuerpult. Wer verbunden ist, arbeitet, als säße er davor.
Aufnahme, Skalierung und H.264-Codierung laufen auf der GPU. Der Prozessor bleibt frei für die Arbeit, die eigentlich gemacht werden soll.
Schlüsselaustausch direkt zwischen den beiden Rechnern, das Passwort verlässt den PC nie. Der Vermittlungsserver sieht ausschliesslich unlesbare Daten.
Wenn beide Netze es zulassen, geht das Bild direkt von A nach B. Klappt das nicht, übernimmt der Vermittlungsserver, ohne dass jemand etwas merkt.
Alle Monitore der Gegenstelle stehen zur Auswahl, umschalten während der Sitzung. Auch virtuelle Bildschirme auf einer zweiten Grafikkarte.
Datei ins Fenster ziehen, fertig. Genauso verschlüsselt wie der Rest, mit Fortschrittsanzeige und Prüfsumme.
Rohe relative Maus für Ingame-Kameras, komplette Tastatur inklusive Windows-Taste und Alt+Tab, mehr Bilder pro Sekunde.
Neue Version wird geprüft, per Prüfsumme abgesichert und eingespielt — aber nie mitten in einer laufenden Sitzung.
Wer schon einmal verbunden war, steht in der Liste: eigener Name, angeheftete Favoriten, Passwort auf Wunsch verschlüsselt gespeichert.
Alle Werte stammen aus den Selbsttests im Quellcode, aufgenommen auf einem 3440×1440-Bildschirm.
| Betriebsart | Auflösung | Bilder/s | Datenrate |
|---|---|---|---|
| Fernwartung | 1920×804 | 30 | 198 kbit/s |
| Spielmodus | 1280×536 | 53 | 475 kbit/s |
Zum Vergleich: derselbe Bildschirminhalt kostete mit dem alten Verfahren rund 2 Mbit/s. Der Gewinn kommt daher, dass ein Videocodec weiss, was sich zwischen zwei Bildern nicht verändert hat.
Auf beiden Rechnern dieselbe Datei starten — sie ist Gegenstelle und Steuerpult zugleich.
Keine Installation, keine Anmeldung. Beim ersten Start bekommt der PC eine feste neunstellige Kennung.
Kennung und Passwort der Gegenstelle eintragen. Wer dauerhaft erreichbar sein will, setzt ein festes Passwort.
Maus, Tastatur, Zwischenablage, Dateien. Die rechte Strg-Taste gibt die Eingabe jederzeit wieder frei.